Die Kiefer

von Elke Schmidt-Ebi

Kienspan
Kienspan

Der Feuerbaum kienforhas begleitete schon die Kelten. In langen Winternächten war es der Kienspan, der ein wenig Licht verbreitete und die Dunkelheit erträglicher machte.

Als Pionierbaumart ist es die Kiefer gewohnt mit kargen Böden und rauem Klima zurechtzukommen. Auf solchen Standorten wächst sie sehr langsam und wird dennoch sehr alt. Diese Eigenschaften übertrugen die Kelten in ihr Baumhoroskop. Menschen, die in den Tagen der Kiefer geboren wurden ( 19.- 24. Februar und 24. August bis 2. September) wird ein vorsichtiger, vorsorglicher und fleißiger Charakter zugeschrieben. Weder der Baum noch der in diesen Tagen geborene Mensch wird ein wildes Leben führen.

Kohlenbecken
Kohlenbecken

In alten Zeiten wurden häufig rituelle Räucherungen durchgeführt. In Haus und Hof  trug man Kohlenbecken herum, auf welchen bestimmte Kräuter und Harze verbrannt wurden. Der aromatisierte Rauch sollte Krankheiten abwehren, böse Geister vertreiben oder auch nur Wohlbefinden bringen. Kiefernharz und auch Kiefernnadeln verbrennen mit einem frischwürzigen Duft. Als Schutz- und Abwehrräucherung sorgen sie für Entspannung und gelöste Stimmung, sie spenden Kraft und Ruhe bei Rastlosigkeit.


Quellen:
Blätter von Baumen , Suzanne Fischer-Rizzi
Der Keltische Baumkalender, Michael Vescoli
Waldfühlungen, Antje Neumann
Räucherduft und Feuerzauber, Karin Brandl